Statement zu den Sexismus-Transparenten in Winterthur

Wir begrüssen das schnelle und konsequente Handeln im Falle des Sexismus-Transparentes der Fans des FC Schaffhausen beim Spiel gegen den FC Winterthur vom vergangenen Sonntag. Selten hat der Schweizer Fussball so rasch und eindeutig auf einen Fall von Sexismus oder Diskriminierung reagiert.

Generell erhoffen wir uns von der SFL und dem SFV auch zukünftig eine klare Haltung und konsequentes Handeln bei ähnlichen Vorfällen. Zu oft werden im Fussball auf allen Stufen Diskriminierung und Sexismus toleriert oder verharmlost.

Es gilt, die Liga am Statement von SFL-Geschäftsführer Claudius Schäfer zu messen:

«Wer sich in unseren Stadien in irgendeiner Art diskriminierend, z.B. sexistisch, rassistisch oder homophob äussert, muss mit allen Konsequenzen rechnen.»

Neben der Ahndung von Verfehlungen, muss im Schweizer Fussball vermehrt in Aufklärung und Prävention investiert werden. Verbände und vor allem auch die Vereine auf allen Stufen müssen sich viel stärker als bisher sichtbar und glaubwürdig gegen Diskriminierung und für Vielfalt engagieren.